So erreichen Sie uns:

Hier können Sie sich diverse Beiträge der Medien anschauen.

Wir bitten um Verständnis, das Sie hier Radio und Fernsehbeiträge nicht hören und sehen können.
(Die Ladezeiten und der Speicherbedarf wären unermesslich)

Quelle:
Westfälische Rundschau Neheim-Hüsten
Donnerstag, 17. Mai 2001

 

 

 

Sauerländer mit der Kutsche nach Paris
Dem Eisernern Gustav auf der Spur

Von Udo Schnücker

 

 

 

Arnsberg-Holzen. Der 44-jährige Franz-Josef Neuhaus aus dem kleinen sauerländischen Dorf Holzen will auf den Spuren des „Eisernen Gustav“ wandeln und am kommenden Sonntag mit der Einspännerkutsche vom Berliner Wannsee über Potsdam nach Paris fahren.
 

Was dem „Eisernen Gustav“ als Ur-Berliner nach dem Ersten Weltkrieg weltweiten Ruhm einbrachte, will der Junggeselle aus dem Sauerland mit seinem 13-jährigen Wallach „Werano“ und der Einspännerkutsche wiederholen. Es ist nicht nur Ehrgeiz, der den Landwirt beflügelt, es ist sein Vorhaben, „den zu erwartenden Erlös dem Kinderhilfswerk Dortmund für krebskranke Kinder zu stiften“. Mit der Fahrt vom Wannsee nach Paris betritt der Holzener kein Neuland, bereits 1980 war er mit seiner Pferdekutsche bis nach Frankreich unterwegs. Begleitet wird Franz-Josef Neuhaus von dem Hüstener Rudolf Egelmeier. Der hat die Aufgabe übernommen, die Route bis Paris über die 150 eingeplanten Tagesetappen in einem Pferdetransporter zu begleiten, wenn im Notfall keine passende Bleibe für Kutscher und Pferd gefunden werden kann oder die französischen

 

Als Eiserner Gustav unterwegs:
Franz-Josef Neuhaus      (Vogt)

 

Behörden möglicherweise wegen der Maul- und Klauenseuche Problem bereiten. Über die alte Route des „Eisernen Gustav“ führt der Weg von Berlin über Brandenburg, Magdeburg und Hannover in Richtung Paris. Täglich will Franz-Josef Neuhaus mit seinem „Werano“ etwa 50 Kilometer zurücklegen und auch die Stationen seines Vorbildes „möglichst präzise“ einhalten. Bei seiner Ankunft in Paris will der Sauerländer dem neuen Pariser Bürgermeister Delanoë einen Brief des Arnsberger Bürgermeisters Hans-Josef Vogel überreichen. Bei seiner Rückkehr ist für den Holzener ein Empfang in der historischen Altstadt von Arnsberg geplant.

       

 

 

Quelle:

Westfalenpost Samstag 19.05.01

 

 

 

 

 

 

Mit der Kutsche von
Berlin nach Paris

Sauerländer mit „Werano“ nach Frankreich

 

 

 

 

 

Holzen. (mahe)
Der Holzener Franz-Josef Neuhaus startete heute nach Berlin, um morgen mit der Kutsche von der Hauptstadt nach Paris aufzubrechen.
 Bereits 1980 hat Neuhaus die Strecke schon einmal absolviert. Unterstützt wird er von Rudolf Egelmeier aus Hüsten, der auf der ganzen Strecke mit einem Begleitfahrzeug dabei sein wird und ihm auch schon bei den Vorbereitungen geholfen hat. Wichtigste Stationen der Tour sind Hannover, Minden und Köln. Gerade Köln ist für den Kutscher etwas Besonderes: „Da habe ich 1980 die riesige Laterne auf dem

 

Domplatz mit dem Hinterrad der Kutsche angefahren.“
An Wuppertal hat der „eiserne Sauerländer“ nicht die besten Erinnerungen. Schwebebahn und Straßenbahn waren damals ein bisschen zu viel für die Nerven des Pferdes. Auf der Tour ist eine Strecke von 50 km pro Tag geplant, übernachten werden Franz-Josef Neuhaus und „Werano“ auf Bauernhöfen.
Wenn alles planmäßig verläuft, wird das Gespann in etwa 150 Tagen Paris erreichen. Auch die Rückfahrt ins Sauerland macht Neuhaus per Kutsche. Bei seiner Rückkehr erwartet ihn ein großer Empfang in der Arnsberger Altstadt.

 Franz-Josef Neuhaus und Werano    Foto:                                 Ted Jones

 

 

 

 

S                                Quelle: Wochenanzeiger, Sonntag 20. Mai 2001

 

 

 

 

 

 

 

„Eiserner Sauerländer“

reist auf historischer Route

Franz-Josef Neuhaus will mit der Kutsche von Berlin nach Paris fahren

 

Arnsberg/Holzen. Die Kutsche ist poliert, der Hannoveraner Wallach „Werano“ voller Tatendrang: In diesen Tagen startet der Holzener Bauerssohn Franz-Josef Neuhaus seine historische Fahrt von Berlin bis nach Paris. Als „Eiserner Sauerländer“ will er damit auf den Spuren des „Eisernen Gustav“ fahren.

Fast alle Vorbereitungen waren schon gemacht, da legte die Maul- und Klauenseuche das ganze Unternehmen vorübergehend an die Kette. Franz-Josef Neuhaus musste den Start seiner Tour verschieben. Jetzt ist es jedoch soweit: Nach der Aufhebung der meisten Sperren auf der Route von Berlin nach Paris kann es endlich losgehen.

Berlin - Paris

Ich habe die Idee zur Fahrt seit zehn Jahren im Kipf und sie immer wieder weiter geplant“, erzählt der Kutscher. Nach konkreten Planungen in den letzten

 

Der Holzener Bauerssohn Franz-Josef Neuhaus (re.) macht sich jetzt mit seiner Kutsche und dem Hannoveraner Wallach „Werano“ auf den Weg von Berlin nach Paris.     Foto: Albrecht

zwei Jahren ist die Tour jetzt perfekt. Route, Begleitung und die nötige Versorgung für Mensch und Tier sind organisiert. Auf seiner Fahrt mit dem Einspänner wird Franz-Josef Neuhaus von Rudolf Egelmeier aus Hüsten begleitet. Er folgt dem Gespann mit dem Begleitfahrzeug, in dem Pferd und    Kutsche    ruhen    können

 

und zunächst erst einmal nach Berlin-Wannsee gebracht werden. Der Eiserne Sauerländer folgt dem historischen Vorbild auf allen Stationen – so wie es auch schon Heinz Rühmann im gleichnamigen Film gezeigt hat. Von Berlin über Magdeburg und Hannover bis nach Paris soll die Reise des Gespanns gehen.

 

Die Reisegeschwindigkeit von etwa 50 Kilometern am Tag richtet sich natürlich nach Zustand und Verfassung des 13-jährigen Werano.

Spenden

„Ich will mir mit der Fahrt nicht nur etwas beweisen“, versichert Neuhaus, der auf der Route für einen guten Zweck sammelt. Eingehende Spendengelder auf der Tour sollen der Kinderkrebshilfe Dortmund zur Verfügung gestellt werden. Mit Unterstützung der Stadt Arnsberg fährt Franz-Josef Neuhaus natürlich nicht mit leeren Händen. Ein Schreiben des Bürgermeisters Hans-Josef Vogel und einige Präsente sollen in Paris übergeben werden. Auf seiner Rückfahrt will ihm die Stadt dann einen Empfang in Alt-Arnsberg bereiten. Schon vor zwanzig Jahren trieb es den Holzener umher: Um eine Wette einzulösen reiste er mit 23 Jahren – im Einspänner mit der Familienkutsche – in Richtung französische Grenze.

                     

 

 

Diese Seite wird ständig aktualisiert, bitte besuchen sie uns wieder!